Besucherbergwerk Finstergrund

 

Sensenstiele vom Wagner

Zweites Bergsommerfest beim Bergwerk Finstergrund mit Handwerksvorführungen .

  1. Franz Behringers Hobby ist das Drechseln Foto: Veronika Frank

  2. Franz Laile zeigte den Besuchern das Schmiedehandwerk. Foto: Frank

  3. Franz Behringers Hobby ist das Drechseln Foto: Veronika Frank

  4. Franz Laile zeigte den Besuchern das Schmiedehandwerk. Foto: Frank

 

WIEDEN. Vergangenen Sonntag lachte die Sonne auf die Besucher des alljährlichen Bergsommerfests hinab, das der Touristenverein Wieden beim Besucherbergwerk Finstergrund veranstaltete. Neben Musik gab es Handwerksvorführungen und Informationen zur Jagd.

Musik von der Bergmannskapelle Wieden erfüllte unter Leitung von Hubert Behringer wieder das Bergsommerfest. Auch populäre Songs von heute wurden gespielt. Nachdem der Vorsitzende des Tourismusvereins Wieden, Berthold Klingele, die Besucher begrüßt hatte, wies er auf eine Neuheit hin. Denn erstmals präsentierten Vertreter des Männergesangsvereins Handwerksberufe, was bei den Besuchern auf großes Interesse stieß.Die gelernte Korbflechterin Katrin Wetzel stellte die Kunst der Korbflechterei vor. Franz Behringer repräsentierte sein Hobby, die Holzdrechselarbeit, die damals auch schon das Hobby seines Vaters gewesen war und die sein Großvater beruflich ausübte. Den heute nicht mehr existierenden Beruf des Wagners führte Schreiner Harald Wetzel mit dem Herstellen von Sensenstielen vor. Auch er hat sich den Wagnerberuf zum Hobby gemacht. Lautes Poltern kam vom gelernten Schmied Franz Laile, der nach Beendigung seines Studiums 1961 nur noch selten geschmiedet hatte."Es ist gemütlich hier. Das Wetter ist schön, genauso die Landschaft. Es gab schöne Musik, gutes Essen und man trifft Freunde wieder", meinte Martina Behringer aus Wieden gut gelaunt. Aber nicht nur Einheimische genossen die gute Stimmung. "Es gefällt mir gut hier, wir sind hier zum Zeitvertreib", erklärte Gerhard Vestner aus dem bayerischen Erlangen. Auch Wiedens Bürgermeister Berthold Klingele war zufrieden. Wem es zu heiß war, der konnte sich bei einer Führung durch das Besucherbergwerk Finstergrund bei 8 Grad Celsius abkühlen.

 

 

Neben den Handwerksvorführungen waren mit einer Ansammlung von Geweihen und Fellen die Jäger vom Jagdverein Wieden vertreten. Sie gaben Einblicke in die Jagd und informierten die interessierten Gäste mit verschiedenen Infobroschüren über den Schwarzwald. Für die Kinder boten sie ein kleines Jägerquiz, Buttons mit verschiedenen Wildtieren und Bogenschießen an.